Mittagessen in der Familie

Liebe Kinder kommt zu Tisch!

Was gibt´s denn heute?

Als Mutter sollte man täglich, gesund kochen, möglichst gut haushalten mit den Lebensmittel , Kostensparend kochen und bitte ja,  jeden seinen Geschmack treffen,

Bei acht Personen ist letztere Mission , Mission inposible.

Als ich merkte, dass mich das tägliche grübeln "Was koche ich denn heute"  "Wem schmekct es, wem nicht", stresste , begann ich einen Wochenplan zu erstellen. In dem Zuge begannen wir auch, mit einem Wochengroßeinkauf. 

Ich merkte schnell , dass es viele positive Aspekte für uns mit sich brachte. Ich sparte unheimlich viel Zeit, wir sparten Geld ein und ich konnte den nörgelnden Kindern mit dem Speiseplan besser entgegen treten. Sie sahen , dass an einem anderen Tag, wieder ihr Lieblingsessen dran ist.  So wurde aus einem Wochenplan mit der Zeit,  ein Monatsmenüplan.(Wenn ich diesen erstelle Frage ich alle nach Essenswünschen und plane sie mit ein)

Jetzt werden manche denken:" Gott ich bin schon froh, wenn ich eine Woche planen kann."

Der Zeitaufwand ist jedoch wesentlich weniger, als wenn ich jede Woche neu plane.  Ich behalte, alle Speisepläne auf und stöpsel mir so, recht schnell , einen neuen Monatsplan zusammen.

Auch die Einkaufsliste stelle ich bereits , für jede Woche, mit den Lebensmitteln der geplanten  Mittagessen zusammen, und füge,  nur noch ausgegangenes dazu.

Den Einkauf übernimmt, dann mein Mann. Der hat die Ruhe, ohne Kinder, nach der Arbeit loszudüsen.

Obwohl ich zugeben muss, anfangs war dies, oft mit Streit verbunden und ich musste erst lernen, meine Einkaufslisten so zu schreiben, dass er sie auch lesen konnte und die Dinge mitheimbrachte, die ich wollte/brauchte.

z.B stand  bei mir Milch am Einkaufszettel,  dann brachte er mir, 1 L Milch nachhause. 

Nun weiß ich, dass genaue Angaben und Produktnamen, ihm den Einkauf erleichtern und mir, böse Überaschungen ersparen. :-)

Das Essen war mal wieder lecker!

Ich finde ja nichts frustrierender, als mind. 1 Stunde in der Küche zu stehen, und dann am Esstisch zu hören: "Naaa, das mag ich nicht."

Vor einem Jahr,  hab ich mir genau aus diesem Grund dann, dieses Schild (siehe Bild)  gekauft und in die Küche gehängt.

Meine persönliche Lobeshymne, auf mein Essen. :-)

Denn, man muss sich als Mutter, ein dickes Fell wachsen lassen.

Ein Leitsatz hilft uns vielleicht uns nicht zu versklaven für unsere Liebsten:

Wir essen, weil wir dies, als Energiequelle zum Leben brauchen. Der Genuss ist zweitrangig.Schön, wenn es uns heute geschmeckt hat. Seien wir Dankbar dafür.

Wir sollten nicht jeden Tag probieren, jedem Kind sein Süppchen zu kochen. Wir wollen unsere Kinder zu starken, freien Persönlichkeiten heranwachsen lassen. Das bedeutet auch, sie müssen lernen sich mit Gegebenheiten abzufinden. Wir leben in einen so großem Wohlstand, dass es uns gar nicht vorstellbar ist, dass Essen nach nichts schmeckt und täglich Menschen verhungern.  Das tägliche Mittagessen  ist eine gute Trainigseinheit um den Kindern zu lernen flexibel mit Umständen umzugegehen. " Ich tu dir etwas, Gutes, in dem ich dir nicht jeden Wunsch erfülle.! "

Jedes unserer 6 Kinder und auch ich und mein Mann, haben unterschiedliche Geschmecker. (Ich koche ebenfalls Essen die eher nicht meinem Geschmack entsprechen.)  Die einen Fleischtieger, der andere Halbvegetarier, der eine Süßspeise Junkie , der andere Suppenkasper.

Ich koche entweder Suppe und eine Süßspeise oder z.B .  Curry-Reis, mit Putengeschnetzeltem und Salat mit Samen, Körner,  frischen Tormaten und Karrotten darin.

Der, der Süßspeisen nicht gerne mag, isst sich, an der Suppe satt, nimmt sich vielleicht dann lieber noch eine Banana zum Nachtisch, oder mein Vegitier lässt das Fleisch weg und ist dafür eine große Portion Salat mehr.

Der Spruch: Wir essen, was auf den Tisch kommt.  Bedeutet bei uns: Jeder kann frei wählen wievie,l er von was essen möchte.. Wer sich aber  nichts findet , der wird, vom reichgedeckten Tisch, hungrig aufstehen.

Übrigens: Unsere Kinder wechseln ihr Essverhalten  wie Camelions. Wir ignorieren diese Phasen- best möglich. Ob jetzt plötzlich, doch kein Salat mehr schmeckt, die Tomaten angeblich nie geschmeckt haben, oder Fleisch noch nie seins waren, wir haben die Erfahrung gemacht: Umso weniger Aufmerksamkeit wir einer Einseitigenernährung geschenkt haben, desto schneller verlog sie wieder. :-)

Unser Sohnemann, hat sich zum Beispiel, im Urlaub die ersten Tage ausschließlich vom Obstbuffet ernährt, er meinte, er fände sich nichts anderes. Wir  legten ihm nahe, doch mal zu schauen, ob da nicht weitere Dinge für ihn dabei wären. Denn, eine Woche, nur von Obst zu leben würde sich sicher auf sein und mein  Gemüt schlagen.;-)  An Tag drei  wurde er dann von selbst einsichtig, fand dann doch auch Suppe, Nutellasemmeln und Reis ganz akzeptabel. :-)

Zuhause geniest er nun  wieder ohne mautz - Mamasmenüs und meidet den Obstteller, er hat wohl seinen Monatsbedarf abgedeckt.:-D

 

Rezepte

Eurer Wunsch nach unseren Familien, Lieblingsrezepten sei uns Befehl. :-)

 

Rezept Nummer 1.

Nudellasagne

Familie mit 2 Erw. 3 Kind.

500 g Spiralnudeln

500 g Ferschiertes/ Hackfleisch

1Paprika gewürfelt

1 Zwiebel gewürfelt

2 Sugogläßer Kräuter/ oder Selbst Tomaten Kräutersugo vorkochen

1 Mozarella

350 g ger. Lieblingskäse

Kräuter (Italienische Mischung, Basilikum , Oregano)

Senf, Ketjup

Für die Bechamelsoße : 1 L Mich, 2 Essl. Butter, 2 Essl Mehl, Suppenwürfel

 

-Zwiebel und Ferschiertes anschwitzen, Paprika dazu, Sugo dazu,

rühren - so lange bis es erhitzt ist. auf niedrige Temperatur zurück schalten.

- etwas Ketjup und Senf dazu (ca. 6 essl Ketjup, 2 Essl. Senf) Kräuter dazu, das Ganze ca. 2 Stunden dahin tümpeln lassen.

Bechamelsoße: Butter anschwitzen, Mehl dazu bis es goldbraun wird, mit Milch aufgiesen , Suppenwürfel dazu.Wenn es siedet, zurück drehen auf niedriege Stufe. 1 1/2 Stunden verdicken lassen. Nudeln bissfertig kochen.

Nun Nudeln, Sugo, Soße , geriebenen Käse abwechselnd in  einer Auflaufform schichten oben drauf Mozarella.

Bei 180 Grad ca.30 min backen. Salat dazu und Baguette!


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Kommentare: 2
  • #1

    sarah (Sonntag, 08 Januar 2017 20:42)

    Hallo Sara,
    Vielen Dank für den Einblick in deine Großfamilie. Ich finde es immer wieder spannend etwas von euch zu lesen. Ich versuche mich auch immer an Wochen Speiseplänen, nur leider halte ich es nie ein, weil doch irgendwas dazwischen kommt. Ich werde es aber noch einmal probieren ;-)

  • #2

    Juliane (Mittwoch, 01 Februar 2017 07:11)

    Hallo,
    Ich bin so froh dass ich jetzt hier mal los werden kann wie sehr ich dich bewundere, wie du alles managest, aber auch wie du durch die Täler im Leben/mit Kindern wanderst um auch wieder Gipfel genießen zu können. Lese schon länger "heimlich "bei Instagram mit, da ich nirgends angemeldet bin. Weiter so! Hilft auch mir weiter! Daher Danke fürs Teilen!
    Liebe Grüße Juliane