Leben als Großfamilie

Hinter dem Namen ELEMLOU stecken die Namen meiner ersten 4 Kinder. Nun wo unsere Großfamilie noch um zwei weitere Kinder gewachsen is,t wird der Name bald auch auf den Aufnähern in Elemlou with John&Josh geändert.

Die erste Frage die uns als Familie gestellt wird ist immer die gleiche:

"Gott, wolltet ihr wirklich so viele Kinder?"

Sind wir mal ehrlich, wenn mir jemand vor über 13 Jahren gesagt hätte mit 30 hast du 6 Kinder hätte ich wohl ziemlich laut gelacht. Ich hätte aber auch gelacht wenn man mir erzählt hätte. Das ich mit 30 Jahren 10 Jahre verheiratet bin, eine Hund, ein Haus besitze, und selbstständig bin mit  meinen Nähwerken. Vor 13 Jahren nähte ich noch nicht mal. Also ich hätte es für sehr skuriel gehalten .

Ja ich hätte wirklich gelacht und mir gedacht. Verrückt! Doch so ist es:

Das Leben hat großes mit einem vor, man muss nur sein JA dazu geben und offen sein für das was das Leben für einen bereit hält.

Man wächst mit den Herausforderungen:

Bei uns kamen die Kinder einfach! Wir haben uns keinen großen Kopf darum gemacht.

Ich war mir sicher immer mehr Kinder zu wollen. Und so teilte ich meinem Mann bereits beim ersten Date mit, "mehr Kinder haben zu wollen." Mehr, das bedeutete für ihn der aus einer Zweikindfamilie kam, drei Kinder alles andere war für ihn fernab jeder Vorstellung.

Und so starteten wir unsere Beziehung , die dann nach nur 9 Monaten  recht  zügig eine Ehen wurde.

Jesper Juuls schreibt in einem Buch;:" Wenn Paare zu mir kommen und darüber philosophieren ob ein Kind leistbar ist ob die Wohnsituation passt, ob es der perfekte Zeitpunkt ist  dann ist es schon seltsam.

Sollte man sich doch eher Gedanken darüber machen ob die Partnerschaft so stabil und fest verankert ist, dass das großziehen von Kindern möglich scheint, doch darüber philosophierte noch kein Paar bei mir."

Wir waren die ersten Jahre unserer Ehe sehr damit beschäftigt, unsere Ehe zu einem festen Fundament zu machen als darüber nachzudenken ob Kinder leistbar oder gerade ins Konzept passten. Wir mussten uns im warsten Sinne des Wortes zusammenraufen. .So purzelten sie sehr unkompliziert in unser Leben während wir an uns und unserer Ehe werkelten.  Unsere Familie wuchs schnell auf die Anzahl von drei Kinder an.  Kind vier und fünf waren dann geplante Kinder und auch da stellten wir uns nur kurz die Frage nach dem Perfekten Moment, als viel mehr dem Bereichern durch ein  neuesMitgliedes  unserer Familie.

Das vertrauen "Wenn Gott uns noch ein Kind zutraut, dann wird er schon dafür sorgen, dass es ihm an nichts fehlt." Hat sich bei uns bis jetzt immer gut bewahrheitet .

Bei Kind Nummer vier z.B meinte mein Mann, die Wohnung würde langsam zu eng werden, wir müssten uns ein Haus suchen. Wir suchten aber kein Haus, ich dachte in der Schwangerschaft nu: "Gott wenn wir ja zu diesem vierten Kind sagen dann sorge du dafür das wir auch genügend Platz dafür haben."

Am Tag der Geburt unserer Tochter sprach der Chef meines Mannes ihn an und meinte er hätte da ein Haus für uns welches vielleicht zu uns passt. Völlig versunken im "Wir haben ein neues Kind" lehnten wir ab, doch er lies nicht locker.  Wir schauten uns dann doch das gesagte Objekt an und spürten sofort. Ja das hat wohl auf uns gewartet. Ein Schnäppchenhaus und ein kleiner Kredit machte es dann möglich, dass wir noch Ausbauen konnten und so ein Haus für eine Großfamilie entstand. Wir gingen nie auf Haussuche, das Haus kam zu uns.

Im Haus kam dann der Wunsch auf:" Noch einen Sohn zu bekommen, das wäre schön".

Nach drei Töchtern und einem Sohn wollte mein Mann auch dieses "mehr Gefühl" wie ich es mit meinen Mädels habe.

Das dann aus einem Sohn binnen 1 1/2 Jahre zwei Söhne wurden war nicht geplant und hat uns im ersten Moment doch erschrocken. Wir dachten"eine Hand voll Kinder " ist eine nette Zahl und passt so. Den weiblichen überschuss waren wir bereits gewohnt. Doch Josh hatte anscheinend in unserer Familie noch gefehlt und beschloss sich zügig zu uns auf den Weg zu machen.

als ich zu Kind Nummer fünf schwanger war, war ich mir sicher es seien Zwillinge. Bei jeder Untersuchung bat ich doch genauer hinzusehen ob sich da nicht doch eines noch versteckte.. Vielleicht hab ich innerlich da schon gespührt das Josh noch zu uns stoßen wird.

Und nun mit 30 denke ich für mich.

Schöner und besser hätte ich es ohne Kinder nicht erwischen können. :-)

Es ist gut so, es bereichert unser Leben unsagbar und die Entscheidung eine Großfamilie zu sein würde ich immer wieder treffen.

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 4
  • #1

    Gefuldsfaden (Sonntag, 24 Juli 2016 11:09)

    Wunderschön geschrieben

  • #2

    Fylenilu (Sonntag, 08 Januar 2017 20:12)

    Sehr schön geschrieben �

  • #3

    Eva (Sonntag, 08 Januar 2017 22:13)

    Wunderwunderschön und ganz und gar beneidenswert =)

  • #4

    Ani (Einzigschön) (Montag, 09 Januar 2017 09:31)

    Gratuliere dir herzlich zu deinem Blog! Ich folge dir auf Instagram und finde deine Beiträge immer spannend und lebendig. Alles Gute und weiter so!